Reisdiät – Effektive Waffe im Kampf gegen überschüssige Kilos?

Gewicht reduzieren, wirkungsvoll Kilos purzeln lassen und das ohne erschöpfendes Müdigkeitsgefühl? Die sogenannte Reisdiät beteuert genau das! Zwar wird die Lebensmittelpalette spürbar eingeschränkt, aber es lohnt sich: Bei der Phase während dieser Schlankheitskur soll man nur rund 1.000 Kcal täglich zu sich nehmen und dazu kaum Fett konsumieren. Doch so viele Diäten versprechen wahre Wunder; Wie viel steckt wirklich dahinter, wie gut funktioniert das Gewichtverlieren mittels Reisdiät?

Was ist die Reisdiät?

Vorweg zur Definition: Kategorisch betrachtet gehört die Reisdiät zu den „Monodiäten“, was bedeutet, dass eine sehr einseitige Ernährung konsumiert werden soll. In diesem Fall ist im Rahmen der Diät das Hauptnahrungsmittel eben der Reis. Bei Diät-Start ist es sogar ausschließlich der Reis und keine anderen Lebensmittel werden nebenher verzehrt. Nach einiger Zeit wird es geschmackvoller, da man den monotonen Reis dann mit leichter Kost wie Fisch, Gemüse und Obst erweitert.

Entwickelt wurde diese Diätform vom deutsch-amerikanischen Arzt Walter Kemper, ursprünglich zur Behandlung gegen Symptome der Hypertonie (Bluthochdruck). Heutzutage ist das Hauptziel dieser Diät, auf besonders drastische Art und Weise die Kalorienzufuhr zu reduzieren und durch einen entwässernden Effekt ebenso äußerst nachhaltig Körperfett zu verbrennen.

Wirkungsweise und Anwendung der Reisdiät

Wie bei jeder Diät ist auch bei der Reisdiät der „Strenge-Grad“ variabel. Je nachdem, wie intensiv und strikt man die Diät betreiben möchte, dementsprechend gestaltet sich dann auch die mögliche Auswahl an Lebensmitteln.

Nimmt man es ganz genau und ist besonders streng zu sich selbst, sind in den ersten beiden Diätwochen drei Mahlzeiten pro Tag vorgesehen und zwar: jeweils 60 Gramm Reis, der möglichst ungesalzen gehalten sein sollte und der bei Bedarf eventuell mit ein wenig Salat (aber dies ohne fetthaltigem Dressing) ergänzt werden kann. Ab der dritten Woche soll die Diät aber doch schmackhafter werden: Fisch und mageres Fleisch können nun in den Speiseplan integriert werden. Das mag zwar eine köstliche Ergänzung zum faden Reis darstellen, dennoch muss hierbei beachtet werden: Natrium sollte möglichst vermieden werden. Zudem ist neben der fehlenden Würze der Gerichte auch essentiell, dass ausschließlich Wasser (am besten Mineralwasser) getrunken werden sollte; eventuell morgens einen ungesüßten Grüntee.

Ist man über die harte Anfangsphase hinaus, kann man bei einer normalen Reisdiät im Grunde sämtliche Lebensmittel zum Reis dazu essen. Es sollten nur möglichst fettarme und natriumarme Lebensmittel sein: Nüsse, Frittiertes, Geräuchertes oder Gepökeltes sind somit Tabu.

Ernährungsumstellung einfach gemacht

Um einen ausgeprägten und nachhaltigen Effekt zu erzielen, ist es bei einer solchen Diät einfach notwendig, mit sich selbst streng zu sein. Ein strikter Essensplan und eine tägliche Kalorien-Obergrenze müssen eingehalten werden. Was sich anfangs vielleicht wie eine zu große Herausforderung anhört und aufgrund des tagtäglichen Einheitsbreies auch eine ziemliche Hürde darstellen kann, bringt jedoch viele Vorteile: Nicht bloß der Grundgedanke des erfolgreichen Abnehmens ist etwas Tolles. Auch, dass man gutes und wohltuendes, gesundes Essen für sich selbst schätzen lernt, bringt einem eine solche Diät näher.